Rosinencamper – HELP UKRAINE

Hier werden alle aktuellen Infos zur Spendenaktion Rosinencamper (Ukraine-Hilfe Witten) aufgeführt. In der Regel erfolgt die Aktualisierung am Abend bis 22.00 Uhr. Bilder der Fahrt auch auf: instagram.com/rosinencamper

Aktuelles:

  • 23.11.2022: 400,00 Euro in bar gingen heute an die Großfamilie für Winterkleidung. Außerdem wurde eine neuwertige Waschmaschine für 349,00 Euro und ein gebrauchter Staubsauger für 29,00 Euro erworben. Die Belege lade ich demnächst wieder hoch. Bleiben also noch rund 700,00 Euro an freien Spendenmitteln.
  • 22.05.2022: Die Nebenkosten sind wohl doch etwas geringer als befürchtet. Gerade jetzt zur Sommerzeit. Der Gastgeber der Großfamilie hat gestern 600,00 Euro von den Spenden erhalten. Der unterschriebene Empfangsbeleg findet sich unter https://drive.google.com/drive/folders/1La8olswaI3WRrZRv6NTDT51N_3Lcnyxv
    Somit stehen aktuell noch 1481,98 Euro zur Verfügung. Auch die Verwendung dieses Restbetrages wird hier nach und nach kommuniziert und dokumentiert.
    Spenden/Einnahmen: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1kjgqi8q3Qbxx3uiV6sBvkdzgt2E0SaufJaX8PktjlKs/edit?usp=sharing
    Ausgaben: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1lISVS9qE0p6RTmDYngcxHVkaC0CVRSkvKNBSpWdNhjY/edit?usp=sharing
  • 21.04.2022: Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Die Nebenkosten für die Unterbringung der Großfamilie wird, nach aktueller Hochrechnung des Gastgebers, wohl rund 600 Euro im Monat betragen. Für drei Monate würde ich daher die Spendengelder hierfür teilweise nutzen. Je Monat bekommt der Gastgeber 300,00 Euro Zuschuss für die anfallenden Nebenkosten. Also insgesamt 900,00 Euro. Dieses Geld wird Anfang Mai in Bar übergeben, sobald ich aus dem Urlaub zurück bin. Die Quittung für die ersten beiden Monate (also 600,00 Euro) wird dann hier veröffentlicht.
    Der restliche Spendenbetrag (1182,00 Euro) würde erstmal nicht ausgegeben, da die Familie weiter unterstützt werden soll. Die Verwendung werde ich aber hier natürlich dokumentieren. Denkbar ist die Nutzung für Kleidung oder die Einschulung der Kinder. Das hängt auch davon ab, welche Sozialleistungen seitens der Stadt zukünftig zu erwarten sind. Ein geringes Einkommen wird von der Familie bereits erwirtschaftet. Aber das ist, so wie die derzeitige Sozialleistungen, kaum ausreichend. Wer daher die Familie weiter unterstützen möchte und kann, ist gerne hierzu aufgerufen.
  • 31.03.2022: Hier nun der Bericht über die zweite Fahrt an die Grenze. Wie unten zu lesen, fuhr ich am 20.3.2022 in Richtung Tschechien. Dort fand ich direkt an der Grenze einen sehr ruhigen, abgelegenen Platz für das Wohnmobil. Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag, Montag, um 8.00 Uhr, weiter in Richtung ukrainischer Grenze. Ich hatte mir vorgenommen, die Strecke komplett an einem Tag zu fahren. Mit einem normalen PKW kein Problem. Aber ein Wohnmobil ist schon etwas langsamer. Aber es lief nach Plan. Abends, ich schätze gegen 21.3 Uhr, kam ich erneut in Krakovec an. Ich stellte mich direkt auf den Parkplatz vor dem Flüchtlingszentrum. Der Polizei musste ich natürlich kurz erläutern, worum es ging. Noch in der Nacht sah ich diverse Busse, die Neuankömmlinge von der nahen Grenze am Flüchtlingszentrum absetzten.
    Morgens, also am Dienstag, nahm ich wieder mein Plakat mit den wichtigsten Infos und nunmehr zwei Zeitungsartikeln der WAZ. So etwas ist ungemein wichtig, um den Menschen Vertrauen zu geben. Wer steigt schon irgendwo ein?
    Diesmal wollte ich mir etwas mehr Zeit nehmen. Bei der ersten Fahrt konnte ich ja kaum einen Eindruck dort sammeln. Kaum angekommen, war das Wohnmobil schon voll. Daher lief ich erstmal eine halbe Stunde durch das Flüchtlingszentrum. Dies machte nun einen sehr deutlichen Eindruck bei mir. Gerade die Kinder auf ihren Pritschen trieben mir die Tränen in die Augen. Das werde ich nicht vergessen. Welchen Eindruck müssen da erst Kriegsbilder und Tote bei den Menschen hinterlassen?
    So emotional tief beeindruckt ging ich zum Info-Point und zur Anmeldung für die privaten Fahrer. Ich traf einen anderen Fahrer aus Polen. Wir tauschten uns sehr freundlich aus und wünschten uns alles Gute für unsere Fahrten. Später rief er mich sogar nochmal an, als ich bereits auf der Autobahn war. Er wollte wissen, ob es gut gelaufen ist.
    Nachdem ich bei der Fahrer-Anmeldung mein Ziel bekannt gab, wurden mehrere Durchsagen gemacht. Aber die meisten wollten Richtung Berlin weiterreisen. Damit ich hatte ich gerechnet. Bei der ersten Fahrt war ich ja sehr überrascht gewesen, dass so schnell Mitfahrer gefunden werden konnten. Jetzt lief es doch zäher. Also lief ich mit meinem Schild durch die Halle und zeigte es den Menschen. Eine Dame hatte mir, mit Kreide, meine Schiefertafel, zusätzlich noch beschriftet. Den ohne kyrillische Schriftzeichen hätte es kaum jemand lesen können.
    Und so kamen doch noch ein paar Mitfahrer zusammen. Zwei ältere Damen, die in Dortmund abgesetzt werden wollten. Zwei ältere Damen mit einem kleinen Zwillingsbrüderpaar. Diese wollten nach Görlitz zu Bekannten. Ein junger Mann, der von Dortmund aus weiter nach Kaiserslautern reisen wollte. Zwei Mütter mit ihren beiden Söhnen. Diesen vieren bot ich eine Unterkunft in Witten an. Sowie Vladyslav , ein 16-jähriger, der ohne Eltern seit zwei Tagen im Flüchtlingszentrum ausharrte. Er half dort den freiwilligen Helfern etwas. Einer dieser Freiwilligen war es dann auch, der mich darum bat, Vladyslav mit nach Deutschland zu nehmen. Er hatte Angst, dass der Junge schlechten Umgang bekommt. Da konnte ich natürlich nicht “Nein” sagen.
    Und so fuhren wir, mit einem gut gefüllten Wohnmobil, gegen Mittag, ab.
    Die Fahrt lief insgesamt sehr gut und ohne Probleme. Vier Personen setzte ich bei Görlitz ab. Sie wurden schon freudig erwartet.
    In Leipzig legten wir wieder eine Überachtung ein. Nach einem negativen Corona-Test konnten alle erstmal dort ausschlafen. Ich schlief im Wohnmobil.
    Am nächsten Tag, Mittwoch, ging es weiter Richtung Dortmund. Dort setzte ich drei weitere Mitfahrer im Zentrum von Dortmund, an der Flüchtlingssammelstelle, ab. Dort wurden sie vom Train of Hope weitervermittelt.
    Mit Vladyslav und den beiden Müttern mit den beiden Kindern fuhr ich sofort weiter nach Witten. Dort wurde Vladyslav bereits von einer freundlichen Mitarbeiterin des Jugendamts erwartet. Es wurde sehr kurzfristig ein Zimmer in einer Jugendunterkunft in Dortmund für ihn gefunden. Für ihn ging es also wieder zurück, in die Nachbarstadt Dortmund. Ihm geht es dort sehr gut und er ist glücklich, dass seine unsichere Odyssee erstmal vorbei ist. Ich werde ihn dort alsbald besuchen.
    Die übrigen vier bekamen erstmal etwas zu essen. Einer der Jungen hatte so viel Hunger, dass ihm bereits schlecht war. Nach einem Besuch in einem asiatischen Restaurant trat schnell Besserung ein.
    Erst wollte ich die vier, in einer mir zur Verfügung stehenden Wohnung unterbringen. Diese hätte aber am nächsten Tag noch komplett eingerichtet werden müssen. Eigentlich war eine ganz andere Unterkunft vorgesehen. Doch hier wurde das Wohnungsangebot sehr kurzfristig wieder zurückgenommen. Schade. Zum Glück hatte mein sehr guter Freund Christian in Wetter, ein überaus gastfreundliches Ehepaar, direkt angesprochen. Sie wollten eh Geflüchtete bei Bedarf aufnehmen. Der Bedarf bestand in diesem Moment. Überraschend aber nicht unvorbereitet. Sie bewohnen nun sogar ein eigenes kleines Gästehaus. Auch die Anmeldung bei der Stadt ist bereits erfolgt. Diesmal ist die Stadt Wetter zuständig. Ich danke dem Ehepaar, Christian und seiner Frau Esther für diese sehr kurzfristige Nothilfe.

    Ich selbst werde das Projekt Rosinencamper ab heute beenden. Mein Ziel war es, möglichst vielen Menschen, in kurzer Zeit, möglichst umfassend und möglichst konkret zu helfen. Dieses Ziel wurde, dank Eurer großen Unterstützung, erreicht. Eine “Erfolgsbilanz” findet Ihr nachfolgend (siehe Posting vom 28.03.2022). Mein zweites Ziel war, bei diesem Projekt einmal ganz andere Erfahrungen zu sammeln. Es war anstrengend, es war emotional und es war auf jeden Fall ein Abenteuer und eine große, neue Erfahrung.
    Alle sind gut an- und untergekommen. Behördliches wurde in die Wege geleitet.
    Ich bin jetzt erstmal im Urlaub mit meiner Frau. Den kompletten April fahren wir die französische Atlantikküste herunter bis Bordeaux. Also auch eine lange Reise. Aber diesmal nur zu zweit.


    Ich danke nochmals allen Unterstützern und Spendern der Hilfsaktion Rosinencamper.
    Die Verwendung, der aktuell noch nicht genutzten Geldspenden, wird hier zukünftig bekannt gegeben. Siehe auch das nachfolgende Posting vom 28.03.2022.
    Bis zum 15.04.2022 wird hier eine abschließende Verwendung genannt und natürlich auch wieder, anhand von abfotografierten Belegen (siehe unten), dokumentiert.

  • 28.03.2022: Ich fühlte mich heute fit genug, die Abrechnung zu erstellen. Diese entspricht dem aktuellen Stand. Sollte ich im Wohnmobil, nach meiner Quarantäne, noch eine Quittung finden, würde ich die Abrechnung nochmal aktualisieren. Ich erwarte aber keine oder keine nennenswerten Änderungen.
    Ausgaben: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1lISVS9qE0p6RTmDYngcxHVkaC0CVRSkvKNBSpWdNhjY/edit?usp=sharing
    Spenden/Einnahmen: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1kjgqi8q3Qbxx3uiV6sBvkdzgt2E0SaufJaX8PktjlKs/edit?usp=sharing
    Somit besteht aktuell ein Guthaben von 2072,06 Euro (Stand d. Spenden am 31.03.2022). Das freut mich sehr, da dieses Geld nun sinnvoll für die Unterstützung der hier angekommen Gäste verwendet werden kann. Oder für eine weitere Reise oder eine Spende an eine bekannte Spendenorganisation. Ich werden über die Verwendung des Geldes weiterhin hier transparent berichten und danke nochmals ausdrücklich für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Geld war bisher sehr gut investiert.
    Hier eine kleine Erfolgsbilanz. Der ausführliche Bericht der zweiten Tour folgt noch, wie versprochen.
    – Es wurden ca. 1000 kg Hilfsgüter auf den Weg in Richtung Ukraine gebracht.
    – Es wurden zwei Touren an die ukrainische Grenze gefahren. Dabei wurden insgesamt 26 Menschen, davon 10 Kinder, nach Deutschland gebracht.
    – Fünf davon sind bei Freunden in Kerpen untergekommen. Neun in Witten bei Laura und Ihrer Familie sowie aktuell noch im Hotel Hohenstein. Die Mehrgenerationenfamilie ist sehr dankbar für ihre derzeitige Wohnsituation. Die Anmeldung beim Rathaus ist bereits erfolgt und Aussicht auf Arbeit besteht ebenfalls aktuell.
    – Zwei ältere Damen und ein minderjähriges Zwillingsbrüderpaar wurden bei Görlitz zu Freunden gebracht.
    – Zwei Ältere Damen und ein junger Mann wurden nach Dortmund zur Flüchtlingsaufnahme (Train of Hope) gebracht, wo sie eine Unterkunft vermittelt bekamen.
    – Zwei Mütter mit Ihren minderjährigen Söhnen wurden an ein Gastgeberpaar in Wetter vermittelt und dorthin gebracht. Sie bewohnen dort ein eigenes kleines Gästehaus und sind sehr zufrieden. Die Anmeldung beim Rathaus Wetter erfolgte heute.
    – Vladyslav, gerade 16 Jahre geworden, wurde dem Jugendamt Witten anvertraut. Hier erfolgte wiederum eine sofortige Vermittlung an eine Jugendeinrichtung für Minderjährige. Er bewohnt dort ein eigenes Zimmer und ist sehr dankbar, dass er nicht mehr alleine, ganz ohne Eltern, im Flüchtlingslager Krakovec, auf einer Pritsche schlafen muss. Ich werde ihn zusammen mit meiner Frau Lissy nun regelmäßig besuchen. Er ist ein lieber Junge der viel lächelt. Ich mag ihn. Nur für diesen Jungen hat sich die ganze Hilfsaktion gelohnt. Das alles wurde erreicht mit rund 2000,00 Euro. Ihr könnt alle stolz darauf sein!
    Nicht zu vergessen sind bitte auch die Männer der zu uns Geflüchteten. Jeder Mensch mit einem Hauch Emphatie kann sich vielleicht vorstellen, welche Erleichterung es für diese Männer, die gerade vielleicht kämpfen, sein muss, dass Ihre Frauen, Eltern und Kinder, in Sicherheit sind. Bei guten Menschen, die sich um sie kümmern.
    An die wenigen, die mich, die uns, dafür kritisierten, dass ich an die Grenze fuhr, um den Menschen dort zu helfen, sage ich folgendes: “Schämt euch. Und trotzdem wünsche ich euch nicht das Schicksal, das diese Menschen in den letzten Wochen erleiden mussten. Ich wünsche euch aufrechte Menschen mit Mitgefühl, die dann dennoch ein Herz für euch haben. Auch wenn euer Herz, im Angesicht des Leides, verschlossen blieb!”
    Ich schäme mich jedenfalls für euch. Auch Scham ist ein Gefühl, zu dem man fähig sein muss.
  • 28.03.2022: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich bei der Fahrt mit Corona angesteckt habe, dürfte sehr gering sein. Die Inkubationszeit beträgt 3-4 Tage. Die ersten Beschwerden bzw. Symptome, hatte ich allerdings bereits am Mittwoch, den 23.04.2022. Also einen Tag, nachdem ich das zweite Mal das Flüchtlingszentrum in Krakovec betrat. Sehr viel wahrscheinlicher ist somit, dass ich mich am Wochenende in Nürnberg oder München bei der Arbeit infiziert habe. Somit bin ich froh, dass ich keinen der von mir gefahrenen Geflüchteten infiziert habe. Aktuell sind alle negativ getestet auf Corona. Mir selbst geht es sehr gut und ich vermute, diesen Freitag kann ich mich erfolgreich freitesten.
  • 26.03.2022: Ich liege mit Corona flach. Aber bisher mit einem milden Verlauf. Nie war ich froher, geimpft zu sein. Daher werde ich erst die Tage die Ereignisse der zweiten Tour hier aufschreiben. Die Geflüchteten waren bis gestern übrigens alle negativ getestet. Dass ich mich früher oder später mit Corona anstecke, war für mich völlig klar. Daher schiebe ich das jetzt nicht auf die Tour und das wäre auch der falsche Gedanke. Und selbst wenn. Es war meine Entscheidungen: zu fahren, in Kontakt mit hilfsbedürftigen Menschen zu treten und dabei nicht durchgehend eine Maske zu tragen. Die Infektion könnte ich mir auch vor der Tour in München oder Nürnberg eingefangen haben. Müßig darüber zu spekulieren.
    Ein paar Eindrücke schonmal hier auf instagram.com/rosinencamper. Bericht folgt, wenn ich wieder fit bin. Dann auch die Auswertung und Abrechnung der Spenden und Ausgaben.
  • 21.03.2022: Ich selbst fuhr am Freitag Richtung Nürnberg und München. Dort hatte ich Termine beruflicher Art. Sonntagabend ging es dann, von München aus, über Tschechien, weiter… Wieder zur Grenze. Weiteres dazu morgen oder in den nächsten Tagen. Es bleibt wohl spannend. 
  • 21.03.2022: Endlich konnte ich am Freitag Laura und Ihren Vater kennenlernen. Bei Ihrer Familie sind die sieben untergekommen. Meine Frau Lissy und ich haben sie besucht und konnten uns davon überzeugen, dass sie in einer sehr schönen Umgebung mit ausreichend Platz, überaus gastfreundlich, aufgenommen wurden. Meine Frau Lissy meinte, dass ihr die Gegend und das Haus auch gefallen würden. Da musste ich ihr recht geben. Die sieben waren auch sehr happy. Bei Tee und Kaffee berichteten sie nun endlich von ihrer Flucht. Bisher war die Kommunikation nur auf das wichtigste beschränkt gewesen. Doch mit Lissy als Übersetzerin kam nun ein echtes Gespräch zustande. Die genauen Umstände ihrer Flucht werden ich später hier beschreiben, falls sie mir dazu die Erlaubnis geben. Ich hatte sie diesbezüglich noch nicht gefragt.
    Am Sonntag stand ein Covid-Test im Testzentrum Witten an. Dieser war nötig, da im Rathaus die 3G-Regel herrscht. Und am Montag wurden dann auch alle registriert bei der Ausländerbehörde. Auch bei diesem Termin war Laura dabei. Zusätzlich Lissy als Übersetzerin und Herrn Langkamp, der sich bei mir letzte Woche anbot, bei Behördengängen zu helfen. Dieses Angebot nahmen wir gerne an. Vielen Dank dafür an Lissy und an Herrn Langkamp. So lief alles recht reibungslos. Mit etwas Verspätung wurden die Gruppe zum Termin vorgelassen. Auch Sozialleistungen konnten direkt beantragt werden. In den nächsten Tagen erwartet die Familie Ihren ersten Scheck, um sich selbst Lebensmittel kaufen zu können. Bis dahin tritt Laura und Ihre Familie ein. Vielen Dank an dieser Stelle für diese großzügige Gastlichkeit. Die sieben können bei Ihnen bleiben, bis sie etwas anderes gefunden haben. Diese Sicherheit hat alle tief berührt und dürfte nie vergessen werden. Das nennt man wohl Glück im größten Unglück. Ein Lichtblick im Krieg.
  • 21.03.2022: Die letzten Tage hatten wir alle keine Langeweile. Ich berichte darüber gesondert (siehe oben). Aber hier schonmal der Ordner mit den Ausgabebelegen (teilweise natürlich aus Polen und Tschechien, welches ich heute durchquert habe). Weitere werden folgen, denn ich bin wieder an der Grenze. Zwei Belege fehlen. Hierfür gibt es aber jeweils Zeugen. Dies betrifft das Hotel, Nähe der Grenze. Hier waren wir mit den 14 Geflüchteten vom 15.3.22 auf den 16.3.22. Die Kosten inkl. Frühstück beliefen sich auf insgesamt 260,00 Euro. Also recht günstig für so viele Personen. Außerdem gab ich den Geflüchteten 100,00 Euro von den Spendengeldern in bar, damit sie nicht ganz ohne finanzielle Mitteln in Witten da stehen mussten. Die genaue Abrechnung folgt, wenn ich wieder zurück in Witten bin. Alle Belege sind hier aufrufbar: https://drive.google.com/drive/folders/1La8olswaI3WRrZRv6NTDT51N_3Lcnyxv?usp=sharing
  • 17.03.2022: Etwas verspätet brachen wir um 9.00 Uhr ab Leipzig auf. Und dann passierte das erste größere Malheur auf dieser Reise. Bereits nach drei Minuten hatte Namik, der Familienvater und Fahrer im zweiten Wagen, den Anschluss zu mir verloren. Ich hatte ihm natürlich dringend zu verstehen geben, dass er immer dicht hinter dem Camper bleiben sollte. Na ja. In diesem Moment hatte er das leider nicht beherzigt. Ich wartete noch einige Zeit am Straßenrand, in der Hoffnung, er würde noch aufschließen. Leider nein. Er war weg. Eigentlich ja kein großes Problem. Kurz telefoniert und den aktuellen Standort austauschen. Und schon könnte es weiter gehen. Könnte… Nur hatte er leider kein Internet und die Verständigung gestaltet sich derzeit noch schwierig. Vor allem im deutschen Straßenverkehr. Und so sollte er allein die Autobahn Richtung Dortmund finden. Unterwegs würde er dann schon wieder zu mir aufschließen. Doch nach 50 Minuten war er immer noch irgendwo im Niemandsland zwischen Halle und Leipzig. Nur wo? Mit wirklich schlechter Laune drehte ich um und versuchte mit Hilfe der anderen, Namik bzw. seinen Wagen zu finden. Schwierig! Ich fuhr immer wieder hin und her. Versuchte Informationen zum Standort während der Fahrt mit Google Maps abzugleichen. Meine Laune wurde immer “besser”! Erst nach zwei Stunden, mit Hilfe einer Tankquittung, auf der eine Adresse stand, fand ich die dazugehörige Shell-Tankstelle. Namik entschuldigte sich aufrichtig und ich bläute ihm nochmals ein, dicht hinter mir zu fahren bis Witten. Es konnte endlich weiter gehen. Mit nun 2,5 Stunden Verspätung. Zum Glück war die Etappe von Leipzig bis Witten die bisher kürzeste. Daher war es zu verschmerzen. Wir würden am selben Tag ankommen und das hob die Stimmung bei allen. Auch meine Stimmung wurde nach einem Kaffee wieder deutlich besser 🙂 Und bisher lief die ganze Aktion bzw. Fahrt viel besser, als man hoffen konnte.
    Und so kamen wir um 16.00 Uhr voller Vorfreude in Witten an. Mein jugendlicher Beifahrer filmte und fotografierte die Umgebung aus dem Fenster heraus. Als es hoch zum Hohenstein ging, wurde er immer aufgeregter. Dort wartete bereits meine geliebte Schwester Christina und Ihr toller Mann Totti. Beide haben die Aktion mitgetragen, organisiert, gesammelt, verpackt und und und. Ohne sie wäre der Rosinencamper nichts gewesen. So waren wir ein Konvoi der Hoffnung und der Nächstenliebe. Diese Nächstenliebe erreichte mich übrigens auch am Telefon. Sogar mein alter Sportlehrer Herr Wittkowski meldete sich. Das erste mal nach 23 Jahren sprach ich wieder mit ihm. Unglaublich, was so eine Idee an Solidarität und Empathie auslöst. Doch letztlich war es ja nicht die Idee. Es war und ist die Not der Menschen. Der alten und greisen, der kleinen und kleinsten, der Mütter, der Väter. Sie alle haben nur sich und vielleicht einen Koffer in der Hand. Und vielleicht ein paar Menschen im fernen Witten, denen ihr Schicksal nicht völlig egal ist. Sie sind die Helden, die sich ihrem derzeitigen Schicksal und der Ungewissheit, mit Kraft und Mut, entgegenstellen. Gemeinsam. Und nun auch gemeinsam mit uns. Den Unterstützern und Ukraine-Freunden der Stadt Witten. Den Menschen die sagen: “Wir können den Krieg nicht verhindern. Doch wir können mehr tun, als die Nachrichten um 20.00 Uhr zu verfolgen und mit dem Kopf schütteln.” Kopf schütteln tut auch der Wackeldackel auf der Hutablage. “Machen” unterscheidet den Menschen vom Wackeldackel. Machen Sie. Helfen Sie. Zeigen Sie Menschlichkeit.
    Diese Menschlichkeit begegnete uns dann auch am Hotel Haus Hohenstein Witten. Der Inhaber, Herr Ajit Grewal, und seine unglaublich freundliche und engagierte Mitarbeiterin Frau Yvonne Koyunlulu, begrüßten uns direkt bei der Ankunft. Alle bekamen ein leckeres Essen und Getränke serviert. Einige hatten, ob der Großzügigkeit und des sehr schönen Ambientes, Tränen in den Augen. Man muss sich das vorstellen: Da flüchten 14 unschuldige Menschen vor Bomben, Raketen und Scharfschützen und werden im Haus Hohenstein wie Könige und Königinnen empfangen. Unglaublich… Wir sind sehr dankbar.
    Herr Ajit Grewal stellte sogar noch den Kontakt zu einer Mitarbeiterin der Stadt Witten her. Sie möchte sich nun proakiv um einen Termin im Rathaus kümmern. Läuft 🙂 Die Kinder durften noch etwas auf dem Kettenkarussell fahren und bekamen ein paar kleine Präsente. Ein glückliches Lächeln zauberte dies auf die Gesichter der Kinder. Es muss ein Fee gewesen sein, die hier am Werke war 😉
    Meine Schwester Christina und ihr Mann Totti fuhren sieben Personen zur privaten Unterkunft. Darüber berichte ich die Tage ausführlicher. Ich selbst war nämlich noch nicht dort. Aber was ich hörte, war sehr positiv. Größte Gastfreundlichkeit und sehr schöne Räumlichkeiten erwarteten die sieben. Zwei Personen aus der Großfamilie, 16 und 31 Jahre alt, bleiben vorerst im Haus Hohenstein. Herr Ajit Grewal gewährt Ihnen für 14 Tage ein Zimmer inklusive Verpflegung. Ich kann meinen Dank hierfür nicht größer ausdrücken. Eine große Wohnung für die neun wird noch dringend benötigt! Bitte melden!!!
    Ich selbst fuhr die drei Frauen und zwei Kleinkinder nach Kerpen. Hier wurden sie überglücklich von Freunden erwartet. Ich drückte ihnen noch den Zeitungsartikel der WAZ und den Link https://kindergeburtstagwitten.de/ukraine/ in die Hand. Sowie meine Telefonnummer, falls sie noch Hilfe bräuchten. So können sie die Geschichte dieser Reise noch einmal in Ruhe lesen oder sich übersetzen lassen. Ich danke auch den Geflüchteten… Das ich und die anderen Unterstützer, ein kleiner Teil ihres Lebens sein durften. Wir alle hätten uns natürlich andere Umstände gewünscht.

    Wie geht es nun weiter? Das entscheiden wir, das entscheide ich übers Wochenende. Wir brauchen noch mehr Unterstützung. Wenn also Menschen mit Herz weiterhin hinter uns stehen, werden wir auch weiter mit Herz und Hand kämpfen. Für Menschlichkeit und Hoffnung. Dann kann der Rosinencamper weitere Menschen in Sicherheit bringen und Hilfsgüter in Richtung Ukraine mitnehmen.

    PayPal: spende4rosinencamper@kindergeburtstagwitten.de
    Iban: DE55 4525 0035 0110 0053 11 (Marcus Hanke, Betreff: Rosinencamper Ukraine-Hilfe)

  • 16.03.2022: Um 8.30 Uhr brachen wir auf. Alle hatten ausgiebig gefrühstückt und sahen, im Vergleich zum Vortag, weit weniger erschöpft aus. So konnte auch ein Gruppenbild schnell noch geschossen werden. Die Fahrt verlief insgesamt ruhig und entspannt. Einige kleine Pausen, zum Essen und Tanken, legten wir zwischenzeitlich ein. Die Idee, das Wohnmobil als “Geflüchteten-Transporter” einzusetzen, ging voll auf. Gerade die Kinder hatten im Alkoven-Schlafbereich genug Platz zum Sitzen, Schlafen, Spielen und Essen. Sie fanden es spannend, während der Fahrt aus dem seitlichen Alkoven-Fenster zu schauen. Und auch die Erwachsenen konnten bei der Fahrt die Beine strecken, mit den Kindern spielen oder etwas schlafen. So kamen wir um 20.00 Uhr recht entspannt in Leipzig an. Hier sind auch andere Ukrainer gelandet. Mit der Bahn aber auch mit privat organisierten Transporten. Wir hatten Glück. Das A&O-Hostel, direkt am HBF gelegen, hat mit der Stadt Leipzig eine Vereinbarung, im Sinne der Geflüchteten, ausgemacht. Eine Nacht, inklusive Frühstück, ist kostenfrei. Das schont das Rosinencamper-Spendenkonto um 250,00 Euro.
    Morgen geht es um 8.30 Uhr weiter. Und ich kann eine unglaubliche Neuigkeit berichten. Das Hotel Haus Hohenstein Witten hat sich dazu bereit erklärt, den Jugendlichen und seinen Onkel, für zwei Wochen, kostenfrei zu beherbergen. Inklusive Frühstück und Abendessen. Wir danken dem Hotel, der Geschäftsführung und unserer Ansprechpartnerin, Frau Yvonne Koyunlulu, für diese überaus großzügige Spende und Geste der Menschlichkeit. Die beiden jungen Männer sind sehr dankbar und freuen sich darauf, Sie, die Mitarbeiter/innen und das Hotel kennenzulernen. Vielen Dank!
    Nachdem wir morgen die Großfamilie in Witten untergebracht haben, geht es direkt weiter nach Kerpen bei Köln. Dort werden die drei jungen Damen und die beiden Kleinkinder bereits sehnsüchtig von Freunden erwartet.
    Und hier nun endlich das versprochene Gruppenbild. Ich war selber überrascht nach dem Zählen. 14 Geflüchtete sind unterwegs mit dem Rosinencamper-Konvoi (Wohnmobil + ein KFZ) in Richtung Witten bzw. Kerpen.
    Mit Herrn Körner von der WAZ Witten konnte ich heute Mittag auch noch einmal telefonieren. Ein weiterer Bericht über den Rosinencamper-Konvoi ist nicht unwahrscheinlich.
  • 15.3.2022: Um 8.00 Uhr habe ich meine Fahrt ab Breslau fortgesetzt. Um 15.30 Uhr war ich dann an der Grenze Krakowetz. Nur wenige Minuten von der Grenze entfernt befindet sich, bewacht von der polnischen Polizei, das Registrierungszentrum. Helfer in roten und gelben Warnwesten versuchen dem Chaos aus Menschen und Leid, Herr zu werden. In der großen Messehalle des Zentrums befindet sich ein Info-Point. Dort trug ich mein Anliegen vor: “Hello, i am Marcus. I drive to Germany. Up to 8 people can drive with me.” Nach diesen kurzen Worten nahm die junge Dame am Info-Point ein Mikrofon in die Hand und sagte etwas auf Ukrainisch. Ich möchte an dieser Stelle dazu sagen, dass ich mich eigentlich darauf eingestellt hatte, dass es durchaus etwas Geduld hätte erfordern können, Menschen zu finden, die sich mir anvertrauen und nach Deutschland gebracht werden möchten. Ja, ich hatte sogar die Sorge, dass ich alleine, ohne Geflüchtete, zurück nach Witten fahre.
    Die Sorge war unbegründet. Fünf Sekunden nach der Durchsage, da war ich gerade eine Minute in der Halle und 20 Sekunden am Info-Point, standen die ersten 10-15 Personen um mich herum. Völlig erschöpft, müde und verzweifelt. Aber nun auch mit etwas Hoffnung, dass ab jetzt alles wieder besser werden würde. Für eine 7-köpfige Familie wurde es dann auch sofort besser. Ich besprach alles mit dem jungen Familienvater. Wer ich bin, wohin es geht, wieviel Platz wir haben, dass wir, Freunde, Bekannte und Unterstützer, auch in Witten helfen würden. Er wollte auch sofort wissen, ob er dort arbeiten kann. Unglaublich! Da ist diese kleine Großfamilie vor zwei Tagen geflüchtet und durch die halbe Ukraine gefahren. Mit zwei Kindern, dem Bruder, den Großeltern sowie leichtem Gepäck. In einem normalen PKW der Marke KIA. Und der junge Mann fragt mich, ob er wohl in Deutschland sofort arbeiten könne. Diese Frage konnte ich ihm nicht sofort beantworten. Aber ich konnte ihm versichern, dass es in Witten viele Menschen gibt, die nicht nur diese Fahrt unterstützt haben. Sie werden diese Familie auch in Zukunft gemeinsam unterstützen. Diese Worte reichten ihm. Er sah seine Frau an. Diese nickte und lächelte dabei dankbar. Sie wirkten glücklich. Ich hatte Tränen in den Augen, ob dieses besonderen Moments der tiefen Menschlichkeit. Dafür hat sich jeder Kilometer gelohnt.
    Ich führte die Familie zum Wohnmobil. Sie holten ihr Gepäck und den abseits geparkten Wagen. Darin saß ein Kleinkind, der Großvater und die gehbehinderte Großmutter. Insgesamt sieben Menschen. Vier davon wollten im eigenen Wagen fahren. Drei im meinem Wohnmobil. Ich rechnete kurz nach… Da wäre ja noch Platz für weitere Personen. Ich bat sie, am Camper auf mich zu warten. Ich wollte am Info-Point erneut schauen, ob noch jemand Richtung Dortmund fahren möchte. Und so hallte eine weitere Durchsage durch das Registrierungszentrum. Und wieder dauerte es nur Sekunden. Eine 5-köpfige Familie stand vor mir. Eine Mutter mit zwei Töchtern, die wiederum zwei Kinder hatten. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich eventuell, in der Hektik, beim zählen der Kleinkinder, durcheinander gekommen bin. Falls ich also eines vergessen oder zu viel gezählt haben sollte, werde ich das morgen hier korrigieren. Ich bin mir aber recht sicher, dass insgesamt 12 Geflüchtete kurze Zeit später vor meinem Wohnmobil standen. Mit Gepäck, viel Vertrauen und noch mehr Hoffnung.
    Die Koffer und sogar ein Kinderwagen wurden in das Bad des Wohnmobils bis an die Decke gestapelt. Vorne neben mir saß der Großvater. Hinten die Mutter mit den beiden Töchtern und deren (beiden?) Kleinkindern sowie zwei weitere Mitglieder der 7-köpfigen Familie. Das hier nicht alles streng nach der deutschen Straßenverkehrsordnung ablief, muss ich wohl nicht weiter ausführen. Aber erklären Sie mal einer Familie, die den Bomben und Raketen knapp entkommen sind, dass es überaus wichtig ist, dass sich jeder korrekt anschnallt. Die werden wahrscheinlich denken, dass Sie völlig verrückt sind. Das war übrigens auch der Polizei an der Registrierung egal. Es wurden lediglich die Personalien des Fahrers und jeweils eines Familienmitglieds aufgenommen. Unser Schild mit den Bildern unserer Unterstützer sowie der Artikeln in der WAZ, machten übrigens viel Eindruck und gaben den beiden Familien und der Polizei, ein gutes Gefühl und Vertrauen.
    Und so fuhren wir mit zwei Wagen und insgesamt 13 Personen los. Erstmal zu einem Hotel, etwa 50 km von der Grenze entfernt. Hier hatte ich kurzfristig drei Zimmer gebucht. Alle waren müde aber unendlich froh, in Frieden, schlafen zu können. Ich bot noch an, dass ich im Wohnmobil auch gerne etwas kochen könne. Aber direkt am Hotel war ein Supermarkt. Ich vermute, alle sind bereits gut gesättigt ins Bett gefallen, wenn ich diese Zeilen schreibe. Meine Kochkünste wurde somit nicht benötigt. Vielleicht besser so 😉
    Jetzt suchen wir eine Wohnung, die groß genug für die 7-köpfige Familie ist. Die 5-köpfige Familie wird, nach Ankunft in Witten, weiter reisen. Sie haben Bekannte in der Nähe von Köln.
    Morgen um 8.00 Uhr soll es weiter gehen. Wir haben noch 1250 km vor uns. Wahrscheinlich werden wir auch morgen Abend in ein Hotel einkehren. Ankunft wäre dann ab Donnerstagmittag in Witten. Mir ist das egal. Ich habe mir bis Freitag frei genommen. Und so haben wir noch etwas mehr Zeit, eine Unterkunft für die Familie mit Großeltern und den Kindern zu organisieren und auszustatten. Bitte helft Ihnen und helft uns dabei!
    Bilder und Videos folgen wohl morgen. Heute sahen alle zu erschöpft aus. Morgen frage ich, ob sie einem Gruppenbild vor dem Camper zustimmen würden. Das poste ich dann morgen Abend hier und auf https://www.instagram.com/rosinencamper/.

    So. Gute Nacht. In Polen ist es dunkel. In der Ukraine ist es dunkel. In Deutschland ist es dunkel. In Russland ist es dunkel. Doch es gibt einen Ort, an dem die meiste Zeit ein Licht scheint. Das habe ich heute gesehen. In den Gesichtern dieser Menschen 🙂
    Danke für Eure Unterstützung!
    Marcus

  • 14.3.2022: Zwischenstation und Übernachtung in Breslau (Polen) im Camper. Morgen um 8.30 Uhr geht´s weiter. Aktuelles Video zur Übergabe der Sachspenden.
  • 12.3.2022: Bitte weiter spenden! Alles was am Montag, 14.3.22, nicht ins Wohnmobil passt, wird entweder von anderen Fahrern an die Grenze gebracht oder ans DB-Schenker-Logistik-Zentrum in Köln übergeben. Von dort und von anderen deutschen Städten werden Hilfsgüter mit Zügen nach Kiew transportiert. Auch Geldspenden werden weiterhin benötigt. Jede Geldspende wird auf dieser Seite aufgeführt. Auch die genaue Verwendung wird ab kommender Woche hier dokumentiert. Für die Übergabe von Sachspenden bitte bei uns kurz melden per WhatsApp. Kontaktdaten siehe unten. Unten auch unsere IBAN und PayPal-Adresse. Vielen Dank.
  • 12.3.2022: Freundlicher Bericht über verschiedene Hilfsaktionen aus Witten. Vielen Dank an die WAZ und den Redakteur Herrn Körner.
  • 11.3.2022: Viele Hilfsgüter wurden an der Kita Kinderarche, Witten-Annen, eingeladen. Vielen Dank für Eure tolle Hilfe und die Spenden. Ein Bild für die WAZ wurde fotografiert und auch bereits online veröffentlicht. Ein Bericht in der Druckausgabe ist voraussichtlich am 12.3.22 zu sehen.
  • Nächste Fahrt am 14.3.22, Witten – Krakovec (Polen)

Infovideo öffnen
(
Bitte Video und Website teilen mit Euren Gruppen: WhatsApp, Facebook. Vielen Dank Euch allen. Marcus Hanke und Christina Schmidt)

Spender werden am Ende dieser Seite aufgelistet. Falls ich den Namen komplett nennen darf, bitte ich um kurze Info. Vielen vielen Dank!


Hier hört der Spaß leider auf. Die Menschen in der Ukraine brauchen jetzt sehr viel Hilfe. Spenden sind willkommen. Nehmt Menschen bei euch auf.

Gerne könnt Ihr auch uns unterstützen, damit wir helfen können. So geht das…

Wir fahren von Witten an die ukrainische Grenze mit unserem Wohnmobil. Dabei nehmen wir Hilfsgüter mit. Auf dem Rückweg können bis zu sieben Geflüchtete mit uns nach Deutschland fahren.

  • Spendet Hilfsgüter, die wir dann mitnehmen an die Grenze. Auch Firmen sind hierbei gefragt!
  • Spendet Spritgeld, das uns vorwärts bringt. Auch Firmen sind hierbei gefragt!
  • Geld für die geplante Hotelübernachtung. 1400 km zurück schaffen wir nicht am Stück.
  • Bietet Wohnraum an, damit die Menschen ein Heim haben.
  • Stellt Euren Van, Transporter oder Camper, für motivierte Fahrer ohne Fahrzeug, zur Verfügung. Auch Firmen sind hierbei gefragt!
  • Werdet selber zum #Rosinencamper 🙂
    Gerne helfen wir euch mit Rat und Tat

Liebe Grüße und Vielen Dank
Christina und Thorsten Schmidt,  Lissy Mileshenko, Marcus Hanke und viele weitere Unterstützer mit Herz, Stolz und Dankbarkeit für Eure Solidarität 🙂

Ardeystr. 211, 58453 Witten
info@kindergeburtstagwitten.de
Tel. +49-176-415-891-84
SMS/ WhatsApp: 0176-21417957
instagram.com/rosinencamper

PayPal: spende4rosinencamper@kindergeburtstagwitten.de
Iban: DE55 4525 0035 0110 0053 11 (Marcus Hanke, Betreff: Rosinencamper Ukraine-Hilfe)

Wir können keine Spendenquittung ausstellen.
Alle Geldspenden werden in Diesel und Sachspenden (Lebensmittel. etc.) umgewandelt. Eine Auflistung aller gekauften Waren (inkl. Sprit) folgt hier zeitnah nach dem Kauf. Nicht benötigtes Geld wird weiter gespendet an https://www.aktion-deutschland-hilft.de/.


Wir danken den Spendern von ganzem Herzen (Stand 8.4.22)
 
Geldspenden
Friseursalon Schuchard (15,00 Euro)
Claudia P. (100,00 Euro)
Werner und Marianne H. (150,00 Euro)
Christian B. (30,00 Euro)
Annemarie H. (100,00 Euro)
Janine und Matthias Z. (50,00 Euro)
Denise M. (10,00 Euro)
Maik T. (100,00 Euro)
Edeltraud O.-B. (30,00 Euro)
Nico (20,00 Euro)
Jasper S. (25,00 Euro)
Tina T. (50,00 Euro)
Marion und Harald Schmidt (50,00 Euro)
Jan (25,00 Euro)
Patrick P. (200,00 Euro)
Sascha (20,00 Euro)
Thorben G. (50,00 Euro)
Christian F. (50,00 Euro)
Jockel (100,00 Euro)
Claudi und Daniel (30,00 Euro)
Familie Dr. Ulrike T. (300,00 Euro)
Firma Lok-Partner GmbH & Co. KG (500,00 Euro)
Familie Schäfer (10,00 Euro)
Felix A. (400,00 Euro)
Eltern und Mitarbeiter der Lebenshilfe Witten mit Kitas Helenenberg und Bommern (380,00 Euro)
Eltern und Mitarbeiter Kindergarten Kinderarche Witten-Annen (300,00 Euro)
Monika W. (25,00 Euro)
Anja S. (100,00 Euro)
Heiko S. (20,00 Euro)
Thorsten und Christina Schmidt (150,00 Euro)
Finn Schmidt (10,00 Euro)
Jenny S. (100,00 Euro)
Jana (20,00 Euro)
 
Sachspenden
(Namen folgen nach und nach. Wir bitten um Entschuldigung, falls wir mal einen Namen vergessen oder einfach nicht erfahren haben, im Rahmen der Übergabe. Bitte uns gerne kontaktieren. Tragen wir dann nach.)
Mitarbeiter der Lebenshilfe
Dr. König, Lebenshilfe
Mitarbeiter und Eltern des Kindergarten Kinderarche, Witten-Annen
Eltern der Lebenshilfe Kindergärten Helenenberg und Bommern
Heike Kuhn
Sarah H.
Thorben G.
Stephanie B.
Christina und Thorsten Schmidt
Marion und Harald Schmidt
Tanja M.
Jasper Sch.
Erika
Nico
Eva W.
Sarah H.
Jana
Sophie

Die Ausgaben sind hier zu finden. Eine genaue Abrechnung folgt zeitnah.

Infovideo öffnen
(
Bitte Video und Website teilen mit Euren Gruppen: WhatsApp, Facebook. Vielen Dank Euch allen. Marcus Hanke und Christina Schmidt)

Video öffnen: Der Rosinencamper bekommt einen Copiloten
(Bitte Video und Website teilen mit Euren Gruppen: WhatsApp, Facebook. Vielen Dank Euch allen. Marcus Hanke und Christina Schmidt)

Spendenweitergabe an der Messe-Hannover, DB Schenker


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